Sony lädt ein. Wird die PlayStation 4 vorgestellt?

Kaum hat sich der Staub nach der Weihnachtszeit gelegt, sollten alle Liebhaber von Spielekonsolen schon wieder aufhorchen. Denn niemand geringeres als Branchenprimus Sony hat vom 25. bis 28. Februar dieses Jahr ausgewählte Journalisten nach Scottsdale, Arizona zu einem Event namens Destination PlayStation eingeladen. Neben Spieledemos, Essen & Trinken und einer Zusammenkunft mit allen möglichen namhaften Persönlichkeiten aus der Spieleindustrie verspricht Sony „einen ersten Blick auf alle fantastischen Neuentwicklungen, die Sony Computer Entertainment America Entertainment 2013 veröffentlichen wird“. Da Sony gerade erst seine Portable Spielekonsole, die Playstation Vita, veröffentlicht hat, erhoffen sich Branchenkenner hinter dieser Aussage nichts Geringeres als die Vorstellung der neuen „großen“ PlayStation, der PlayStation 4. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass dies mehr als nur fromme Wünsche sind: Bereits vor über zwei Jahren gestand man bei Sony ein, dass sich ein Nachfolger für die immens beliebte PlayStation 3 in der Entwicklung befinde. Höchste Zeit, wenn man bedenkt, dass die PS3 bereits vor knapp 7 Jahren veröffentlicht wurde und Sonys Konkurrenz ständigen Druck ausübt. So veröffentlichte Nintendo mit der Wii U bereits Ende November 2012 seine neue Konsole (wir berichteten), während man von Microsoft ebenfalls im Verlauf diesen Jahres einen Nachfolger zur Xbox 360 erwartet.

Wir dürfen gespannt sein!

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Apple testet Designs von HD-Fernsehern mit asiatischen Lieferanten

Die Gerüchte um einen eigenen Fernseher aus dem Hause Apple halten sich seit einigen Monaten hartnäckig. Die neueste Meldung, die die Gerüchteküche befeuert, wurde kürzlich vom ehrwürdigen Wall Street Journal veröffentlicht. Laut WSJ sei der Elektronikriese aus Cupertino in der Testphase für ein potenzielles Design des ersten Apfel-Fernsehers. Im Zusammenhang mit den Spekulationen über Apples Vorstoß, wird der japanische Hersteller Sharp als möglicher Partner für die Entwicklung genannt. Dies erscheint nicht unlogisch, da erwartet wird, dass ein möglicher Apple-TV vermutlich keinen komplette Neuentwicklung sein dürfte, sondern man sich in Kalifornien wahrscheinlich eher einen Technologiepartner mit TV-KnowHow ins Boot holen dürfte. Zusätzlich wurde Apple-Chef Tim Cook letzte Woche mit den Worten zitiert, „dass das Wohnzimmer ein Gebiet von großem Interesse“ für seine Firma sei. Viele Beobachter sahen hierin ein indirektes Eingeständnis dafür, dass sich Apple neben Computern und Handheld-Geräten zukünftig auch im Bereich klassischer Heimelektronik engagieren will. Sollten sich die Gerüchte um einen Fernseher aus dem Hause Apple als wahr erweisen, so werden die unterschiedlichsten Dinge prognostiziert. Während manche Quellen von einem Fernseher mit der integrierten Funktionalität des bereits erhältlichen Apple TV ausgehen, erhoffen sich andere die Integration von Siri, Cloud-Unterstützung, etc. Was auch immer Apple entwickelt, wir werden weiter darüber berichten.

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Das Samsung Galaxy S3 Mini – Viel Galaxy für wenig Geld

Moderne Smartphones werden immer schneller, die Ausstattung immer gewaltiger und die Displays immer größer. Dank letzterem Punkt bieten sich dem Nutzer mehr Lesefläche, viel Platz für Videos und mehr Spaß beim Bilder anschauen. Aber: Die wachsenden Displaygrößen führen auch zu viel Kritik unter Handyfans, denen die aktuellen Barren-Geräte schon jetzt zu groß sind. Und in der Tat finden sich unter den internetfähigen Handys, die sich aktuell auf dem Markt befinden, langsam aber sicher nur noch Geräte, deren Displaygröße mehr als 4 Zoll beträgt (zum Vergleich: Das ursprüngliche iPhone hatte eine Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll). Was tut man also als Konsument, wenn man zwar ein leistungsfähiges Smartphone benötigt, aber keine Lust auf einen Giganten in der Hosentasche hat. Apple-Anhänger wurden gerade erst mit dem neuen iPhone 5 versorgt, dessen Display „nur“ genau 4 Zoll groß ist. Android-Anhänger, oder Käufer, die keine 600 bis 800 Euro für Ihr Telefon ausgeben wollen, hatten dagegen immer weniger Möglichkeiten, außer man war bereit auf Features oder Leistung zu verzichten. Glücklicherweise ändert sich das nun mit dem neuen Samsung Galaxy S3 Mini.

Das neue Smartphone aus dem Hause Samsung trägt nicht umsonst den Namen des aktuellen Flaggschiffes des Konzerns, des Galaxy S3: Auf den ersten Blick sind die beiden Geräte bis auf ihre Maße nicht voneinander zu unterscheiden. Unterhalb des 4-Zoll großen Super-AMOLED-Displays verbergen sich ein Dual-Core CPU mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und wahlweise 8 oder 16 GB Speicherplatz. Wem das noch nicht genug sein sollte, der kann den Speicher auch über den MicroSD-Steckplatz aufrüsten und so in Speichergrößen vordringen, die sonst den Oberklasse-Handys vorbehalten sind. Auch in Sachen Betriebssystem muss sich das S3 Mini nicht verstecken. Mit Googles Android in der Version 4.1 (Jelly Bean) und Samsungs bewährter TouchWiz-Oberfläche findet sich beim kleinen Galaxy genau dieselbe Software wie beim großen Vorbild. Auch am Akku wurde nicht gespart und so bietet das Galaxy S3 Mini mit 1500 mAh genau dieselbe Kapazität wie das große Galaxy. Der einzige gewichtige Unterschied des kleinen Galaxy zu High-End-Geräten ist, dass kein HSPA+ oder LTE unterstützt wird, die maximale Datenübetragungsrate im Mobilnetz also 14,4Mbit beträgt. Ansonsten finden Käufer im Samsung Galaxy S3 Mini ein hochwertiges Handy mit kompakten Ausmaßen und einem sehr günstigen Preis.

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Xbox 360 verkauft sich 750.000 Mal am Black Friday Wochenende

Viel wird diese Tage über die neue Generation von Spielekonsolen geschrieben. Nachdem wir bereits Nintendos neue Konsole in den Händen halten durften, wartet die Gamer-Gemeinde gespannt auf die ersten Details der PlayStation 4 und der Xbox 720.

Dass allerdings auch die aktuellen Konsolen, PlayStation 3 und Xbox 360 noch lange nicht tot sind, zeigte das Black Friday-Wochenende dieses Jahr eindrucksvoll. Microsoft kündigte heute an, dass am wichtigsten Rabattwochenende des Jahres alleine in den USA 750.000 Konsolen verkauft wurden. Damit hätten die Verkäufe die internen Schätzungen des Softwaregiganten aus Redmond weit übertroffen. Ebenfalls stark angezogen haben die Abonnements für den Xbox-Onlinedienst Xbox LIVE. Microsoft gab an, dass die Nachfrage gegenüber letztem Jahr um rund 50% angestiegen sei und zu einem Zeitpunkt am letzten Wochenende rund 14 Millionen Nutzer gleichzeitig online waren. Laut Pressemitteilung sieht man die Gründe für den anhaltenden Erfolg der Konsole vor allem darin, dass durch die Kinect-Bewegungssteuerung und das stark verbesserte Angebot an Streaming-Angeboten, wie Video-on-Demand, die Xbox 360 nicht mehr nur klassische Konsolenspieler anspricht, sondern auch als Multimedia-Zentrale für Familien sehr attraktiv geworden ist. Begünstigend für den Erfolg der Konsole am Black Friday wirkte sich aber auch aus, dass unmittelbar zuvor mit Halo 4 und Call of Duty: Black Ops 2 zwei sehr starke Konsolentitel veröffentlicht wurden, die zu weiteren Käufen der Xbox geführt haben dürften.

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Call of Duty: Black Ops 2 spielt $500 Millionen am ersten Tag ein

Sie haben es wieder getan! Nachdem die letzten vier Titel der „Call of Duty“-Reihe bereits jeweils Rekorde bei ihren Verkaufszahlen aufstellten, scheint sich die Erfolgsstory des Ego-Shooters auch beim neuesten Teil fortzusetzen. Der neue Teil, „Call of Duty: Black Ops 2“, spielte bereits in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung die Summe von 500 Millionen US-Dollar ein, das bestätigte Publisher Activision inzwischen. Damit liegen die Verkaufszahlen des zweiten Black Ops-Teils zwar bisher unter denen des direkten Vorgängers, angesichts der „nur“ 220 Millionen, die die unmittelbare Konkurrenz, die Halo-Serie, mit ihrem zeitgleichen Release umsetzen konnte, sind die Zahlen von Black Ops 2 aber wiederum sehr beeindruckend.

Spielerisch bietet Black Ops 2 bewährtes und neues in Einem: Der Spieler erkundet aus der bewährten Ego-Perspektive aufwendige 3D-Welten und muss ganze Hundertschaften von Gegnern aus dem virtuellen Leben befördern. Was stupide klingt ist bei Call of Duty aber stets mit einer Hollywood-würdigen Hintergrundgeschichte unterlegt, die in interaktiven Sequenzen komplett aus der Perspektive der Protagonisten erlebt wird. Durch ihren beklemmenden und auch teilweise sehr brutalen Zwischensequenzen waren die Vorgänger von Black Ops 2 teilweise in die Kritik geraten, jedoch macht genau dieses „Erleben“ des Spiels auch einen der größten Reize der Serie aus. Bei Black Ops 2 betritt der Entwickler, Treyarch, allerdings insofern Neuland, als dass Black Ops 2 nicht mehr in der Gegenwart oder der Vergangenheit, sondern stattdessen in der näheren Zukunft spielt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verkäufe von Black Ops 2 entwickeln, seine Entwicklungskosten dürfte das Spiel allerdings schon nach wenigen Stunden wieder eingespielt haben.

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Google Nexus 4 ab heute in den Läden – und ausverkauft!

Für alle, die heute voller Vorfreude in den Google Play Store geschaut haben, um sich das neue Flaggschiff-Smartphone aus dem Hause Google zu kaufen, könnte es ein enttäuschender Tag geworden sein. Ja, das von LG gefertigte Android-Handy ist heute erschienen. Und ja, es handelt sich dabei um ein sehr leistungsstarkes und gleichzeitig unverschämt günstiges Gerät. Tatsächlich ist das Nexus 4 offenbar so populär, dass Googles Vorrat an Geräten für den deutschen Markt innerhalb von fünfzehn (!) Minuten ausverkauft war. Aber nicht nur viele deutsche Kunden hatten das Nachsehen: In Großbritannien brachen die Systeme Googles unter dem Ansturm der Käufer zusammen, so dass die Geräte zwar in den Warenkorb gelangten, aber der Kauf nicht abgeschlossen werden konnte. Hier passt wohl nur noch die Redewendung: „So nah und doch so fern“. Und selbst in Googles Heimatmarkt, den USA, war das Nexus 4 innerhalb von einer Stunde ausverkauft und konnte nicht mehr bestellt werden.

Falls der Hype um das neue Super-Smartphone bisher komplett an Ihnen vorbeigegangen ist, hier noch einmal die wichtigsten Fakten: Das Nexus 4 ist das vierte Smartphone, das direkt von Google entwickelt und vertrieben wird, hergestellt wird das Handy aber vom koreanischen Hersteller LG. Es ist das erste Smartphone, dass Googles Android-OS in der Version 4.2 betreibt. Hardwareseitig hat das Nexus 4 ein 4.7 Zoll großes IPS-Display, mit einem Bildverhältnis von 16:10 (statt 16:9 wie die meisten Konkurrenz-Geräte), zu bieten. Rechenpower liefern ein 1,5 GHz schneller Quadcore-Prozessor (Qualcomm Snapdragon 4) und unglaubliche 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Auch beim Rest der Spezifikationen spielt das Nexus 4 in der obersten Liga mit: Das Handy kommt wahlweise mit 8 oder 16 Gigabyte Systemspeicher, es verfügt über zwei Kameras (vorne: 1,3 Megapixel, hinten 8 Megapixel) und schießt Video in 1080p bei 30 Bildern/Sekunde. Die maximale Sprechzeit beträgt 15 Stunden, während die Standby-Zeit mit 390 Stunden angegeben wird. Der eigentlich Clou am Nexus 4 ist aber der empfohlene Verkaufspreis, der für Deutschland mit 329 Euro für die 8GB-Version angegeben wird und damit ungefähr 300 Euro unter den durchschnittlichen Verkaufspreisen vergleichbarer Geräte liegt.

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Samsung Galaxy Camera erscheint heute in Großbritannien

Wer heute ab fünf Uhr Ortszeit am Samsung Store in London vorbeikommt, könnte einer der Ersten sein, der Hand an die neue Samsung Galaxy Camera anlegen darf. Alle anderen Einkäufer Großbritanniens können die neueste Errungenschaft des koreanischen Riesen dann ab morgen beziehen.

Die Samsung Galaxy Camera wird unter dem Slogan „Camera. Reborn.“ beworben. Und tatsächlich, schaut man sich die Funktionen des schlanken neuen Gerätes an, so entdeckt man eine Menge Neues. Sieht man die Kamera direkt von hinten, so würde man die Galaxy Camera wohl erst einmal für ein gewöhnliches Smartphone halten. Von vorne allerdings ist das Gerät dann klar als Kompaktkamera zu identifizieren. Und genau das ist auch die erklärte Zielsetzung der Kamera: Man wollte in Korea eine „Smart-Camera“ entwickeln, also ein Hybrid aus den Welten der Smartphones und Kameras. Damit dieser Spagat gelingt, hat man bei Samsung geklotzt statt gekleckert. Auf der Kameraseite bietet die Galaxy Camera eine Linse mit einer Brennweite von 2,8, die über 21-fachen Zoom verfügt und deren Chip beeindruckende 16,3 Megapixel in die Waagschale wirft. Dazu kommt die Smartphone-Komponente, die nicht minder kraftvoll ausfällt: Die Galaxy Camera bietet mit einem 1,4 GHz starken Quad-Core Prozessor, 8GB internen Speicher, W-LAN und 3G-Unterstützung in etwa die Werte eines Oberklasse-Smartphones wie dem Samsung Galayy SIII oder dem Apple iPhone 5 und lässt den ambitionierten Fotografen das Ganze über einen riesigen 4,77 großen Touchscreen bedienen. Der eigentliche Clou der Galaxy Camera ist aber, dass sie Android 4.1 („Jelly Bean“) als Betriebssystem verwendet. Denn dadurch ist es möglich, die gerade geschossenen Fotos und Videos noch auf der Kamera zu editieren, zu bearbeiten und über alle beliebten Foto- und Social-Apps wie Facebook, Twitter oder Instagram direkt zu veröffentlichen. Ein lästiges Überspielen oder Synchronisieren entfällt dadurch komplett und macht die Verwaltung und Veröffentlichung der eigenen Aufnahmen zum Kinderspiel. Auch ein Backup der Fotos über Dropbox oder andere Cloud-Dienste ist problemlos möglich. Dazu kann die Galaxy Camera aber nicht nur Fotos schießen, sondern bietet obendrein noch Videoaufnahmen in bis zu 1080p und zusätzlich noch die Möglichkeit, Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 120 Bildern die Sekunde bei einer Auflösung von 720×480 Pixeln zu erstellen.

Man darf gespannt sein, wann die Galaxy Camera in Deutschland erscheinen wird. Zum Start im Vereinigten Königreich erscheint sie in schlichtem schwarz und weiß und hat einen Startpreis von 399 Pfund.

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Windows Phone 8 veröffentlicht

Der amerikanische Software-Gigant Microsoft lud gestern zu einem Event in San Francisco um die neue Version seines Smartphone-Betriebssystems Windows Phone vorzustellen. Damit ist nun, drei Tage nach der Veröffentlichung der neuen Windows-Version für Computer, auch die Handyplattform Microsofts um eine Version reicher.

Microsoft gleicht mit Windows Phone 8 Aussehen und Handling seiner Mobilplattform an das neue Windows 8 an und hofft, dadurch die Benutzererfahrung auf allen Plattformen zu vereinheitlichen. Damit beschreitet Microsoft als erstes diesen Weg, denn Apples Mac OS X für Festrechner und iOS für iPhones unterscheiden sich beträchtlich, während Google bislang nur auf wenigen Geräten (z.B. den Samsung Chromebooks) überhaupt ein Betriebssystem, Chrome OS, anbietet, welches sich aber auch stark von Googles Android für Handys unterscheidet. Das neue Betriebssystem arbeitet wie die Vorgängerversion mit bunten Kacheln als Benutzermodule, über die Apps aufgerufen oder Statusmeldungen (z.B. Nachrichte, Facebook-Meldungen, Tweets oder das Wetter) angezeigt werden. Die wichtigste technische Neuerung der Version 8 ist der Wechsel des Softwarekerns: Microsoft verabschiedet sich mit der neuen Version von seinem alternden Kernel, der noch in der Version 7.5 zum Einsatz kam, und stellt ab der Version 8 auf dieselbe Technik um, die auch dessen PC-Äquivalent Windows 8 verwendet. Desweiteren bietet WP8 mit dem Internet Explorer 10 laut Microsoft einen bis zu siebenfach schnelleren Mobilbrowser als die Vorgängerversion. Außerdem soll der IE 10 in der Lage sein, neueste HTML5-Animation unter Zuhilfenahme der Rechenkraft des Grafikprozessors darzustellen, was eine deutlich bessere Performance bei animierten Webseiten verspräche.
Für Nutzer mit Kindern dürfte die Funktion „Kinderecke“ („Kid’s Corner“) interessant sein. Sie sperrt einen Teil der Funktionen des Telefons, so dass es gefahrlos möglich ist, das Telefon an ein Kind weiterzugeben. Viele Nutzer hatten sich außerdem beklagt, dass das Programm Skype in der vorherigen Version von Windows Phone nicht im Hintergrund laufen konnte, sondern man nur online blieb, wenn die Skype-App im Vordergrund betrieben wurde. Dies ist nun anders, denn Skype kann jetzt im Hintergrund laufen. Microsoft versicherte zudem, dass hierbei die Akkulaufzeit des Geräts nicht zusätzlich beansprucht werde.

Bislang gibt es noch relativ wenig Geräte, die Windows Phone betreiben, jedoch ist davon auszugehen, dass es durch WP 8 einige mehr werden. So haben bereits die drei großen Handy-Hersteller Samsung, HTC und Nokia angekündigt ein neues Flaggschiff-Gerät mit Windows Phone 8 auf den Markt bringen zu wollen.

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iPad Mini vorgestellt

Wir berichteten bereits letzte Woche davon, jetzt ist es offiziell: Apple stellte gestern auf einem Event in San Jose sein neues iPad Mini vor. Das iPad Mini ist eine verkleinerte Version des iPad, mit einer Bildschirmdiagonale von 7,9 Zoll statt der üblichen 9,7 beim großen Modell. Damit konkurriert das iPad Mini direkt mit den sehr beliebten Android-Tablets mit 7-Zoll-Displays wie z.B. das beliebte Google Nexus 7.
Neben dem kleineren Bildschirm ist das iPad Mini aber auch flacher als das iPad: Das neue Modell ist nur 7,2mm dick und damit rund 23% flacher als sein „großer Bruder“. Die Auflösung des iPad Mini beträgt 1024×768 Bildpunkte und ist damit dieselbe wie beim iPad 2. Ansonsten bietet das neue Tablet im Prinzip dasselbe wie die großen iPad-Modelle: Es erscheint in schwarz und weiß sowie in den Speichergrößen 16, 32 und 64GB. Dabei erscheint eine reine WLAN-Version und eine Variante, die zusätzlich noch Zugriff auf das Handy-Datennetz beherrscht. Neben GSM und UMTS wird auch der neue Highspeed-Standard LTE unterstützt. Als Prozessor kommt ein Dual-Core Apple A5 zum Einsatz, der auch schon im iPad 2 und im iPhone 4S in Benutzung ist, leistungstechnisch ist das iPad Mini also den anderen Apple-Produkten absolut ebenbürtig. Die rückseitige Kamera macht Fotos in einer Auflösung von bis zu 5 Megapixeln und kann außerdem Video in 1080p, also Full HD, aufnehmen, die frontseitige Facetime-Kamera schießt Fotos in 1,2 Megapixeln und beherrscht Videoaufzeichnung in bis zu 720p. Aufgeladen und synchronisiert wird das iPad Mini über den neuen Apple Anschlussstandard Lightning, der auch im iPhone 5 bereits Verwendung findet.
Das iPad Mini wird zu einem Startpreis von 329 Euro verkauft. Bislang kann man es jedoch nur vorbestellen.

Neben dem iPad Mini präsentierte Apple außerdem noch eine neue Version des iMac, sowie das neu aufgelegte Macbook Pro.

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PlayStation 3 Rechenpower hilft bei der Medikamentenentwicklung


PlayStation 3-Spieler aufgehorcht: Wie die Stanford University mitteilt, wurde am chemischen Institut der amerikanischen Universität ein neues Medikament gegen Alzheimer erforscht. Das besondere daran: Wesentlich beteiligt an der Erforschung waren Millionen PS3-Nutzer, die die Rechenkraft Ihrer Konsole leihweise zur Verfügung stellten um Proteinfaltungen zu entschlüsseln. Diese Zeit und Rechenkraft verschlingende Arbeit war der Hauptteil der Forschung für das Medikament.
Das Programm zur Erforschung der Proteinfaltungen wird von Stanford unter dem Namen Folding@home (englische Webseite) vertrieben und kann unter Anderem auf die Unterstützung weiterer Technologie-Giganten wie Apple oder Dell zählen. Obwohl die Zusammenarbeit mit Sony überaus erfolgreich war, wird Folding@home, nach dem diese Tage erscheinenden Firmware-Update auf Version 4.30 nicht mehr auf der PS3 enthalten sein. Seit 2007 war es ein Teil der Anwendung Life with PlayStation gewesen, einem Programm über das man Nachrichten, Wettervorhersagen und andere Informationen beziehen konnte. Verwendete man Life with Playstation, so wurden im Hintergrund Datensätze für Folding@home heruntergeladen und durchgerechnet. Die bearbeiteten Ergebnisse wurden danach zurück an die Stanford University geschickt. Eine solche Arbeitsweise eines Programms nennt sich „Distributed Computing“ und wird unter Anderem ebenfalls für das bekannte Seti@home-Projekt der Universität Berkeley benutzt, das riesige Audio-Datensätze nach Spuren außerirdischer Intelligenz durchsucht. Warum die Zusammenarbeit der Universität Stanford und Sony beendet wurde, ist bisher nicht kommentiert worden.

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