Apple lädt ein. Wird das iPad Mini vorgestellt?

„Wir haben ein bisschen mehr für euch zum Zeigen“, verspricht die Einladung. Wer jetzt nicht weiß, wovon die Rede ist: Apple lädt am 23. Oktober zu einem Event in San Jose, Kalifornien ein und wird dort vermutlich neue Produkte vorstellen. Das hartnäckigste Gerücht bezüglich eines neuen Apfelproduktes stellt dabei eine neue Version des iPad dar, die vermutlich kleiner als das bisherige Modell sein wird. Damit könnte man es bei Apple dann mit der aufgekommenen Konkurrenz im Segment von Tablets unter 10 Zoll Bildschirmdiagonale aufnehmen.
Als Hintergrund dazu: Das iPad ist mit einer Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll ein eher großes Tablet, das man so gut wie ausschließlich zweihändig bedienen kann. Das iPad ist dabei weiterhin weitgehend unangefochten an der Spitze des Marktes und Apple hält etwa einen Marktanteil von 70% in diesem Bereich. In den letzten Monaten zeichnete sich allerdings ein Trend für kleinere Tablets ab, die auch einhändig zu bedienen sind. Die Vertreter dieser Gattung sind meistens um die 7 Zoll groß und im Vergleich zum iPad meistens deutlich günstiger. Die erfolgreichsten Vertreter der neuen „Mini-Tablets“ sind dabei das Asus Google Nexus 7 und das Samsung Galaxy Tab2 7. Während der vor einem Jahr verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs zu seinen Lebzeiten noch betonte, ein Tablet unter 10 Zoll würde keinen Sinn machen, da es ansonsten im Smartphone-Segment „wildern“ würde, wurden in der Führungsetage Apples in letzter Zeit Stimmen laut, man solle den neuen Markt nicht unbeachtet lassen. Aus diesem Grund gehen Insider davon aus, dass es am 23. Oktober ein „iPad Mini“ geben wird, um einen (großen) Teil des Kuchens im Bereich kleiner Tablets abzubekommen. Was auch immer vorgestellt wird, wir werden darüber berichten. Man darf gespannt sein!

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Die Nintendo Wii U – Wir haben sie angetestet!

Als die  Nintendo Wii U angekündigt wurde, waren die Reaktionen verhalten. Die Idee hinter dem neuen Controller überzeugte niemanden so richtig und niemand verstand, wofür das „Nintendo iPad“ so richtig gut sein sollte. Obendrein versprach die Wii U keine Quantensprünge in Sachen Grafik sondern eher ein behutsames Update der in die Jahre gekommen Grafik der ersten Wii. Aber wenn Nintendo dann zur Präsentation einlädt, erscheinen wir natürlich trotzdem ohne zu zögern. Zwar gingen wir mit gemischten Gefühlen, aber in den wenigen Stunden gelang es der neuen Konsole dann doch, uns davon zu überzeugen, dass man bei Nintendo schon wieder auf den richtigen Pfaden wandelt. Das lag vor allem an ein paar Spielen, die den neuen Controller auf großartige Weise ausnutzen. Im Folgenden wollen wir also die Konsole sowie die Spiele für euch unter die Lupe nehmen.

Die Konsole
Die Wii U ist ein kleines bisschen größer als die alte Wii,  dafür aber deutlich dekorativer gestaltet. Es scheint, als habe man sich bei Nintendo ein Beispiel an Apple genommen. Da die Wii U schließlich oftmals zentral im Wohnzimmer untergebracht werden soll, darf Sie ruhig ein bisschen hübscher sein als ihr Vorgänger, finden wir. Bezüglich Grafik und Leistungsfähigkeit des Gerätes ist es wohl noch etwas zu früh für ein endgültiges Urteil. Natürlich ist die Grafik sehr viel besser als die der alten Wii, dennoch bewegten sich viele Spiele grafisch höchstens auf dem Niveau der PS3, die inzwischen ja auch schon einige Jahre auf dem Markt ist. Jedoch waren die von uns angespielten Spiele allesamt Demoversionen, insofern kann sich grafisch auch noch etwas bis zu den finalen Versionen tun.

Der Controller

Der neue tabletartige Controller ließ uns mit gemischten Gefühlen zurück. Zunächst muss man festhalten, dass er extrem gut verarbeitet ist und sehr gut aussieht. Die Darstellungsqualität des Displays ist kristallklar und die Reaktionszeit der Eingaben so gut wie latenzfrei. Auch die Spielerfahrung ist eine völlig andere, eine bessere, wie wir finden. Man taucht tatsächlich noch tiefer in die Spiele ein als es vorher schon der Fall war. Sollte der neue Controller dem Spielgefühl nicht förderlich sein, ist es außerdem auch immer möglich mit dem klassischen Controller oder der bewährten Wiimote der ursprünglichen Wii zu spielen. Das führt auch gleich weiter zum großen Negativpunkt des neuen Controllers: Er ist schwer. Es klingt albern, ist aber tatsächlich ein Problem. Der Controller wiegt zwar weniger als man erwarten würde, aber zu viel, um lange angenehm in der Hand zu sein. Generell allerdings ist der Controller gut designt und man findet sich schnell darauf zurecht. Negativ fielen nur die beiden sekundären L- und R-Trigger auf, die sich nicht ganz so gut bedienen ließen.

Die Spiele
NintendoLand: NintendoLand bietet einen virtuellen Nintendo-Freizeitpark. Eine witzige Idee, die jedoch auf der Konsole vorinstalliert sein sollte. Vielleicht ist das Spiel am ehesten mit dem alten Wii Sports vergleichbar, dass stundenweise Zeit auf der alten Wii vernichtet hatte. Im Singleplayer konnten wir zuerst Ninjasterne vom Controller aus Richtung Fernseher werfen – sehr intuitiv und sehr spaßig! Weiterhin mussten wir Knöpfe drehen um in einem von Donkey Kong angehauchten Szenario einen Wagen zu Prinzessin Peach zu schaffen. Hier bot NintendoLand zwar nichts wirklich neues, demonstrierte aber gut, was mit dem neuen Controller so alles möglich ist. Besonders das Zusammenspiel des Geschehens auf dem Fernsehschirm und dem Controllerdisplay war gut umgesetzt. Ein schönes Beispiel hierfür war ein Multiplayer-Spiel, in dem der Spieler mit dem neuen Controller der Protagonist ist. In dem an Luigi’s Mansion angelehnten Spiel mussten wir einen Geist spielen, der nur auf dem Controllerbildschirm sichtbar ist. Alle anderen Spieler bekamen den Geist nicht zu sehen und jagten den unsichtbaren Gegenspieler mit Taschenlampen und versuchten ihn durch das Licht zu schwächen. Obwohl das Spiel sehr unterhaltsam war, ist es unter Umständen zu speziell um die verwendete Spielmechanik für weitere Titel nutzbar zu machen. Um es zusammen zu fassen: NintendoLand ist eine schön Demo für die Einsatzmöglichkeiten des neuen Controllers und macht Spaß. Für ein Vollpreisspiel bietet es dann aber doch zu wenig.

New Super Mario Bros U: Was kann man zu New Super Mario Bros U sagen? Es macht Spaß! Es macht sogar sehr viel Spaß, besonders wenn vier Spieler zusammen spielen. Es ist ein buntes, spaßiges Chaos, das eine gelungene Fortsetzung der Serie darstellt. Auch hier gibt es aber Kritikpunkte: Zunächst muss man sagen, dass das Spiel schon für die erste Wii hätte erscheinen können. Denn: Die größte Neuerung der Wii U, der neue Controller, ist beinahe nutzlos! Wer sich noch an den berühmten zweiten Spieler in Super Mario Galaxy auf der Wii erinnert, fühlt sich hier dorthin zurückversetzt. Konnte man bei Super Mario Galaxy nur Sternteile einsammeln und musste Mario beim ganzen Spaß zusehen, kann man bei New Super Mario Bros U mit dem Tablet-Controller nur dafür sorgen, dass die Mitspieler nicht herunterfallen. Das ist zwar intuitiv und am Anfang auch noch witzig, es läuft dann aber schnell darauf hinaus, dass alle Spaß haben, nur der Spieler mit dem neuen Controllers nicht. Als zweiten Kritikpunkt müssen wir das Unvermeidbare aussprechen: Das Spiel ist seinem Vorgänger einfach zu ähnlich. Zwar haben wir bereits Videos anderer Spielteile gesehen, die scheinbar viel Neues bieten, die von uns angespielten Teile jedoch, boten leider keinerlei Überraschungsmomente.

 

Tekken: Zu Tekken auf der Wii U kann man nicht viel sagen. Es ist wie jedes andere Tekken zuvor, verfügt über ein noch größeres Arsenal an Kämpfern und bietet nichts wirklich Neues. Wir konnten leider nur ein paar Kämpfe bestreiten, dabei ergab sich aber bereits ein saftiger Kritikpunkt: Während ein Spieler mit dem klassischen Controller spielen musste, konnte sein Gegner mit dem Tablet Controller auf dessen Display die möglichen Combos anzeigen lassen und hatte somit einen gigantischen Vorteil. Ein Kampfspiel ohne Chancengleichheit erscheint uns relativ sinnfrei. Von dem was wir gesehen haben, sagen wir: Da langweiligste und am wenigsten innovative der Spiele – eine verpasste Chance.

Rayman Legends: Es gibt Spiele, die einfach so viel Spaß machen, dass jegliche Kritik an ihnen abperlt. Man liebt diese Spiele so sehr, dass man sie einfach nicht mehr objektiv bewerten kann. Rayman Legend ist so ein Spiel! Es führt den Weg von Rayman Origins weiter, ergänzt es jedoch um einen weiteren Twist bietet einfach puren, simplen, kooperativen Spielgenuss. Der Spieler mit dem Tablet kann den Controller rotieren um Räder zu drehen, Seile zu zerschneiden und viele andere Dinge zu tun. Die anderen Spieler rennen derweil durch die Level und versuchen die Ausgänge zu finden, während Gegner, wunderschöne Designs oder einfache verrückte Dinge ihre Wege kreuzen. Es ist schwer sich vor zu stellen, dass dieses Spiel auf irgendeiner anderen Konsole funktionieren kann. Der neue Controller ist so gut in die Spielmechanik eingearbeitet, dass jede unterschiedliche Rolle viel Spaß hat. Aber nicht nur das Gameplay des Spiels macht Spaß: Das Leveldesign ist abwechslungsreich und fantasievoll, der Sound ist sehr gut und die Hintergrundmusik ist einfach überragend. Wir können nur applaudieren! Wenn man Rayman Legends nicht für andere Konsolen bekommen kann, wird man sich nur hierfür eine Wii U zulegen müssen.

Zombi U: Der Trailer für Zombi U (der Gameplay-Trailer, nicht der beeindruckende filmartige Trailer) wird dem Spiel nicht gerecht. Zombi U ist ein Spiel, das man spielen muss, um es zu verstehen. Obwohl Zombi U nicht das beste Spiel ist, das wir gespielt haben (diese Ehre wird Rayman Legends zuteil), ist es doch das Spiel, das die Tür für eine glorreiche Zukunft des neuen Controllers öffnen könnte. Auf den ersten Blick mag Zombi U wie ein „normales“ Zombie Action-Adventure à la Resident Evil wirken, tatsächlich ist es aber ganz anders.  Der neue Controller fungiert mal als ein Rucksack (der Spielcharakter kniet sich dann hin, um im Rucksack nachzuschauen), mal als Zielfernrohr der Waffen mit Zoom oder auch als Tastatur, mit der man Passwörter eintippen muss, während einem die Zombiehorden auf den Fersen sind. Kurzum: Mehr Innovation bei der Einbindung des neuen Controllers geht kaum. Zusätzlich ist das ganze Spiel in einem sehr schön nachgestellten London angesiedelt und hält noch einige interessante Spielmechaniken bereit: Wenn man z.B. stirbt, verliert man den ganzen Fortschritt des eigenen Spielcharakters und wird ein neuer Spieler an einem zufälligen anderen Ort in der Stadt (es gibt hunderte Möglichkeiten). Möchte man sein Inventar wiederbekommen, muss man seinen inzwischen zum Zombie gewordenen alten Charakter wiederfinden und töten! Interessant, oder?

Ist die Wii U mein Geld wert?
Diese Frage kann wohl erst beantwortet werden, wenn einige Titel für die neue Konsole erschienen sind. Wer Party-Spiele mag oder ein Grafikupgrade für die Wii möchte, der wird bei der Wii U gut aufgehoben sein. Hardcore-Spieler werden ihren Gefallen an Rayman Legends und Zombi U finden, allerdings von den anderen Spielen eher enttäuscht sein. Die Frage ist auch, wie sich nach der Veröffentlichung am 30. November der Preis der Konsole entwickeln wird. Eventuell zahlen sich ein paar Monate Wartezeit durch eine deutliche Kostenersparnis aus. Obwohl wir positiv überrascht waren, empfehlen wir also zu warten, wie sich die Spielelage entwickelt. Wir empfehlen aber auch: Unbedingt selber ausprobieren! Es ist wirklich eine Erfahrung die Wii U zu spielen, sowohl im Guten als auch im Schlechten.

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Apple gedenkt Steve Jobs mit bewegendem Video

Heute, genau ein Jahr seit dem Tode Steve Jobs, gedenkt Apple seinem verstorbenden Gründer mit einem Video auf der Startseite der Konzern-Homepage.
Das Video zeigt eine Diashow von Bildern aus dem Leben Jobs’, unterlegt mit Cello-Musik. Außerdem werden einige Zitate Jobs’ und die Höhepunkte der legendären Apple-Keynotes eingeblendet. Darunter die Präsentationen einiger der größten Erfolge der Firma, wie dem iMac, dem iPod und dem iPhone.
Zusätzlich widmet sich Apples CEO, Tim Cook, in einem offenen Brief dem Gedenken an seinen Vorgänger. Jobs habe “Apple die Werte vererbt, die für immer das Fundament unserer Firma bleiben werden”. Man habe “das Privilieg aber auch die große Verantwortung, das Vermächtnis Steve Jobs’ in die Zukunft zu tragen”.
Das aktuelle Flaggschiff Apples, das iPhone 5, ist das erste große Apple-Produkt, das nicht noch zum Teil unter der Regie von Steve Jobs veröffentlicht wurde. Ein Umstand, der dem Produkt wohl nicht schwer geschadet hat: Das iPhone 5 ist das am schnellsten ausverkaufte Produkt der Firmengeschichte.

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Die 5 schlechtesten PC-Spiele aller Zeiten

Wer kennt Sie nicht, die Aufstellungen der besten PC-Spiele aller Zeiten? Wem die Lobeshymnen auf Top-Spiele zu langweilig sind, der ist bei uns genau richtig. Wir räumen an dieser Stelle das Feld von unten auf und präsentieren Ihnen das stumpfeste, technisch minderwertigste, langweiligste und kurzum schlechteste, das jemals für die Plattform PC erschienen ist, inklusiver der schönsten Zerrisse durch die Fachpresse. Grundlage unserer Aufstellung sind die Bewertungsdurchschnitte aller Titel von www.metacritic.com.

Platz 5: Leisure Suit Larry: Box Office Bust
Leisure Suit Larry dürfte besonders vielen PC Spielern der älteren Semester ein Begriff sein. Die Adventure-Reihe, ursprünglich Mitte der 80er Jahre von Sierra veröffentlicht, drehte sich stets um Larry Laffer, einen mit billigen Anzügen bekleideten Schürzenjäger, mit dem der Spieler in verschiedensten Umgebungen versucht, der holden Weiblichkeit näher zu kommen. Als bislang letzter Teil wurde 2009 Leisure Suit Larry: Box Office Bust veröffentlicht, indem man nicht mehr als Larry Laffer, sondern als dessen Neffe, Larry Lovage, die Spielwelt unsicher macht. Das Spiel verzichtete auf die traditionelle Adventure-Umgebung der vorherigen Teile und bot stattdessen eine offene, nichtlineare Welt, in dem der Spieler verschiedene Spielmodi wie Erkundung, Rätsel oder Rennen beackern kann. Als Grafikengine wurde die mächtige Unreal3-Engine lizensiert und für die Entwicklung zeichnete sich das erfahrene Studio Team 17 verantwortlich. Was konnte also schiefgehen? Offensichtlich so einiges! Nach seiner Veröffentlichung am 27. März 2009 hagelte es vernichtende Kritiken für das Spiel. Während der Punkte-Durchschnitt (Metascore) mit 20/100 noch geradezu gnädig ausfällt, schrieb u.a. Charles Onyett vom Magazin IGN: „Die niedrigsten Bewertungen hier bei IGN sind für die Spiele reserviert, die über nahezu keinerlei Qualität oder interessante Ideen verfügen, dem Spieler so gut wie nichts bieten und unter keinen Umständen von irgendjemandem gekauft werden sollten. Leisure Suit Larry: Box Office Bust ist ohne Zweifel eines dieser Spiele.“ OXM ging sogar so weit, die Xbox 360 Version des Spiels als das schlechteste bis dato erschienene Spiel für die Konsole zu bezeichnen.

Platz 4: Gods and Generals
Unser Platz 4, Gods and Generals erschien 2003 als Umsetzung des gleichnamigen Buches und Kinofilms aus dem Jahr. Vom Spielprinzip her ein Ego-Shooter, verkörperte man den Kommandanten einer Kompanie auf den Schlachtfeldern des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und kämpfte wahlweise auf Seiten der Union oder der Konföderation. Für die Grafik sorgte die Lithtech Engine, die unter Anderem beim sehr erfolgreichen Titel No One Lives Forever zum Einsatz kam. Filmlizenz und Grafikengine halfen aber offensichtlich auch nicht weiter, denn das Spiel wurde von den Kritikern zerrissen. Besonders die schweren technischen Mängel wie pixelige Grafik, fehlende Physikengine und zahlreiche Bugs und Fehler in der Kollisionsabfrage machen Gods an Generals bis heute zu einem beliebten Beispiel für schlampige Filmumsetzungen. Das Magazin PC Gamer formulierte: „Die dämliche KI und die lachhaften Waffenmodelle dieses Shooters schreien „heiße Nadel“ in jeder der einschläfernden neun Missionen“. Noch drastischer wurde GameSpot: “Veraltete Grafik, schlechter Ton, lausige Kontrolle, grausame Technik, nichtexistente Computer-KI – das Spiel hat so ungefähr jedes Problem, das man sich vorstellen kann. Tatsächlich ist es schwer sich vorzustellen, das Gods and Generals noch schlechter sein könnte, als es eh schon ist.“ Am Ende setzte es einen Metascore von 19/100.

Platz 3: Navy SEALs: Weapons of Mass Destruction
Ebenfalls im Jahre 2003 veröffentlicht wurde Navy SEALs: Weapons of Mass Destruction, ein weiterer Ego-Shooter. Pünktlich zum Beginn des Feldzuges der USA gegen den internationalen Terrorismus konnte der patriotische Spieler auch am PC die Elitetruppe der US Marine in den Kampf führen. Angepriesen wurde taktisches Shooter-Gameplay mit computergesteuerten Teamkameraden und realistischen Missionen und Waffen. Soweit die Theorie. Nach der Veröffentlichung aber wurde das Spiel mit einem Metascore von 18/100 abgewatscht. Neben altbackener Grafik und langweiligem Gameplay wurde vor allem das völlige Fehlen von Computer-KI, sowohl auf Gegnerseite als auch von den eigenen Teamkameraden her, kritisiert. Meistens passierte beim Aufeinandertreffen mit Gegnern schlicht nichts. Die PC Gamer schrieb zum Thema Realismus: “Wenn man die Verpackung wegwirft, bemerkt man, wie wundervoll es sich anfühlt, dass man genau zielen kann. Und wenn sie dann, mit einem zufriedenstellenden “Klonk” den Mülleimer trifft, hat man gerade den Höhepunkt des Realismus des Spiels erlebt”. Erneut war es dann GameSpot, das am deutlichsten wurde: „Gemäß der Verpackung ist das Spiel von der US-Regierung nicht gebilligt, beworben oder authorisiert worden. Es ist unsere patriotische Pflicht darauf hinzuweisen, dass das Spiel auch von GameSpot weder gebilligt noch beworben wird“.

Platz 2: NRA Varmint Hunter
Der wohlverdiente Platz 2 geht an dern Titel NRA Varmint Hunter, 2004 unter der Schirmherrschaft der NRA (National Rifle Association), dem Waffendachverband der USA, erschienen. Das Spiel, eine Jagdsimulation, versprach „einen hohen Grad an Realismus und Lehre in der Kunst des Schießens auf lange Reichweiten“ inenem Spiel, das „unter Schirmherrschaft und mit dem großen Wissensfundus der NRA entwickelt wurde“. Der Spieler durfte durch das virtuelle Zielfernrohr seiner Jagdflinte verschiedene Schädlinge beschießen und musste auf Faktoren wie Wind, Entfernung, etc. achtgeben. Erworbene Credits durch erfolgreiche Abschüsse konnten dann in bessere Ausrüstung und Jagdzubehör investiert werden. Obwohl hierzulande häufig eher mäßig erfolgreich und generell eher mit Unverständnis begegnet, erfreuen sich Jagdsimulationen in Nordamerika einer großen Beliebtheit und machen dort einen ernstzunehmenden Markt aus. Ob NRA Varmint Hunter einen Beitrag zum Siegeszug des Genres in Deutschland geleistet hat, darf allerdings bezweifelt werden. Ein Metascore von 16/100 trägt wohl eher nicht dazu bei. Cheat Code Central schrieb: „Steine gegen Autos zu werfen würde mehr Spaß machen als Ratten in NRA Varmint Hunter zu jagen. Während ich dieses Spiel spielte, fühlte ich mich wie ein Landstreicher mit einem Metalldetektor auf der Müllkippe.“ PC Format formulierte dagegen kurz und knapp: „Die ganze Faszination des Jagens – Ohne die Faszination und ohne das Jagen.“

Platz 1: Big Rigs: Over the Road Racing
Mit dem Rekordwert von 8/100 Punkten auf Platz 1 und damit das bis dato schlechteste PC-Spiel aller Zeiten ist Big Rigs: Over the Road Racing. Was also macht ein Spiel aus, dass sämtliche vorhergegangen Machwerke in Sachen mangelnde Qualität und fehlendem Spielspaß locker auf die Plätze verweist? Zunächst die Eckdaten: Wie bereits Gods and Generals und Navy SEALs: Weapons of Mass Destruction ebenfalls im Jahre 2003 erschienen, ist Big Rigs Over the Road Racing ein Rennspiel, bei dem mit Lastwagenzugmaschinen gegeneinander gefahren wird. Es wurden spannende Rennen gegen andere Trucker und die Polizei versprochen, bei denen die eigene Fracht quer durch die USA am schnellsten ins Ziel gebracht werden sollte. Was nach einer simplen Umsetzung klingt, kann offenbar auch schwer in die Hose gehen. Was ist also bei Big Rigs danebengegangen? Zunächst einmal ergaben sich keine spannenden Rennen, da die KI offenbar derart beschädigt war, dass kein einziger Gegner jemals losfuhr! Wer nun auf Spannung durch das Eingreifen der Polizei hoffte, wurde ebenfalls bitter enttäuscht, denn die Polizei kam im Spiel überhaupt nicht vor. Das Einzige was dem Spieler also übrig blieb war, über Asphalt oder Stock und Stein (hierbei ergab sich vom Fahrverhalten leider kein Unterschied) zum Ziel zu fahren und jedes einzelne Rennen zu gewinnen. Was angesichts von schwersten Fehlern in Grafik und Kollisionsabfrage aber auch nicht immer einfach war. Lediglich die falsch übersetzte Siegesmitteilung „You’re Winner!“ konnte durch ihre unfreiwillige Komik motivierend wirken. Durch seine beispiellos negative Kritik ist Big Rigs OTRR unter Videospiel-Liebhabern mittlerweile zum Kulttitel aufgestiegen und hat sich sogar einen Eintrag im Urban Dictionary erarbeitet. GameSpot widmete dem Spiel ein umfassendes Review und leitete den Artikel wie folgt ein: ”Schlechte Spiele werden ständig herausgebracht, manche sind schlechter als andere – dies ist nichts Neues. Manchmal jedoch, braucht es wirklich eine besondere Kategorie von schlecht, um als eines der schlechtesten Spiele aller Zeiten betrachtet werden zu können. Wenn diese besondere Kategorie von schlecht also mal auftaucht, muss man sich das wirklich vergegenwärtigen. Big Rigs: Over the Road Racing ist eines dieser seltenen Exemplare. Es ist offenkundig komplett unfertig und instabil. Selbst wenn dem aber nicht so wäre, gäbe es so wenig von einem tatsächlichen Spiel zu finden, dass es trotzdem unglaublich furchtbar wäre. Big Rigs ist ein derart schlechtes Spiel, dass es fast jeden Maßstab, den die schlechtesten Spiele aller Zeiten aufgestellt haben, nach oben korrigiert und es spielend leicht in die Kategorie dieser Titel schafft.“ Kurz vor dem Ende folgte dann noch der Zusatz: „Bitte spielen Sie dieses Spiel nicht. Wir können das nicht oft genug betonen.“

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RIM zeigt erste Funktionen von BlackBerry 10

Der BlackBerry-Hersteller RIM hat auf seiner Entwicklerkonferenz BlackBerry Jam die neueste Version seines Smartphone-Betriebssystems, BlackBerry 10, vorgestellt. Das OS wurde außerdem auf einem neuen Handy-Prototypen, dem BlackBerry 10 Dev Alpha gezeigt. Als Veröffentlichungstermin der Software wurde das zweite Quartal 2013 genannt.

Das wichtigste neue Feature von BB10 ist die Integration des sog. Hub mit den Funktionen Flow und Peek. Hub ist der Name des neuen Benachrichtigungszentrums, welches keine App sondern vielmehr eine Ebene des OS, ähnlich eines Task Manager ist. Im Hub laufen alle Nachrichten und Benachrichtigungen sämtlicher Apps zusammen. Aufrufen lässt sich das Hub über die Funktionen Peek (übersetzt so viel wie „Mal reinschauen“) und Flow. Peek bedeutet einen kurzen Wischer vom unteren Rand des Displays nach oben und ruft eine kleine Statusansicht des Hubs auf. Ist etwas Neues eingegangen, kann man innerhalb von Peek dann nach rechts wischen, Flow genannt, um das Hub aufzurufen. RIM scheint in BB10 insgesamt verstärkten Wert auf einhändige Benutzbarkeit der OS-Funktionen gelegt zu haben, eine Maßnahme die das neue BB sicherlich besonders für Privatnutzer interessanter machen dürfte.

Ob der Smartphone-Prototyp Dev Alpha in Serie gehen wird, wurde nicht bestätigt. Jedoch ist davon auszugehen, dass mit BB10 mindestens ein neues Gerät veröffentlicht wird.

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Sony stellt neue PlayStation 3 Variante vor

Rechtzeitig zu Herbstbeginn bringt sich nach Nintendo mit der Wii U nun auch Sony in Position für das Weihnachtsgeschäft. Am ersten Tag der Tokyo Game Show 2012 wurde die PlayStation 3 Super Slim als neueste Variante der erfolgreichen Konsole veröffentlicht. Neben einem verkleinerten, neuen Design des Gehäuses wartet die Super Slim mit einer vergrößerten Festplattenkapazität von 500GB oder als 12GB SSD-Variante auf. Außerdem kündigte Sony an, bis Oktober neues Zubehör für das PS3-System zu veröffentlichen. Die PlayStation 3 Super Slim wird ab dem 28. September in Deutschland erhältlich sein. Ein Preis wurde bislang noch nicht verkündet. Unklar ist bisher auch, ob die SSD-Variante auch bei uns zu kaufen sein wird, oder ob es hierzulande nur die Edition mit HDD geben wird. Denkbar ist in jedem Fall, dass der Preis der bisher aktuellen PS3 Slim mit Veröffentlichung der Super Slim weiter nach unten gehe wird.

Die offizielle Ankündigung von Sony gibt es hier zu lesen.

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Nintendo Wii U vorgestellt

Das Wichtigste zuerst: Am Freitag, den 30. November 2012 wird die Wii U in Deutschland erscheinen.
Für alle diejenigen, die jetzt nicht wissen, wovon die Rede ist: Die Wii U ist der langerwartete Nachfolger der 2006 erschienenen Spielekonsole Wii aus dem Hause Nintendo. Nachdem sechs Jahre lang in Millionen Wohnzimmern mit großer Begeisterung Wii-Controller zu Tennischschlägern, Boxhandschuhen oder Lenkrädern umfunktioniert wurden, erhält der Verkaufsschlager, der Bewegungssteuerung in Videospielen massentauglich machte, nun ein Update. Die augenscheinlichste Veränderung ist sicherlich der neue Controller, der nun eher wie ein Handheld à la Sony PSP daherkommt und über ein großes Touchscreen-Display in der Mitte verfügt. Es wurden zwei Sets der Konsole angekündigt, die “Basic” und “Deluxe” betitelt wurden und sich in Speichergröße und Lieferumfang unterscheiden:

Basic Set (weiß)
- Wii U Konsole mit 8GB internem Speicher
- Wii U GamePad (1x, weiß)
- Wii U TouchPen
- Wii U Netzteil
- Wii U GamePad Netzteil
- 1,5m HDMI-Kabel

Deluxe Set (schwarz)
- Wii U Konsole mit 32GB internem Speicher
- Wii U GamePad (1x, schwarz)
- Wii U TouchPen
- Wii U Netzteil
- Wii U GamePad Netzteil
- Wii U GamePad Ladestation
- Wii U Konsolenständer
- 1,5m HDMI-Kabel
- Wii U Sensorleiste

Als US-Preise wurden für das Basic Set 299$ und für das Deluxe Set 349$ angegeben. Für Deutschland wurden bisher zwar keine Preise genannt, jedoch kann die Konsole bereits bei uns vorbestellt werden.

Alle Features und die genauen Spezifikationen der Wii U können Sie auf www.nintendo.de nachlesen

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