Samsung Galaxy Camera erscheint heute in Großbritannien

Wer heute ab fünf Uhr Ortszeit am Samsung Store in London vorbeikommt, könnte einer der Ersten sein, der Hand an die neue Samsung Galaxy Camera anlegen darf. Alle anderen Einkäufer Großbritanniens können die neueste Errungenschaft des koreanischen Riesen dann ab morgen beziehen.

Die Samsung Galaxy Camera wird unter dem Slogan „Camera. Reborn.“ beworben. Und tatsächlich, schaut man sich die Funktionen des schlanken neuen Gerätes an, so entdeckt man eine Menge Neues. Sieht man die Kamera direkt von hinten, so würde man die Galaxy Camera wohl erst einmal für ein gewöhnliches Smartphone halten. Von vorne allerdings ist das Gerät dann klar als Kompaktkamera zu identifizieren. Und genau das ist auch die erklärte Zielsetzung der Kamera: Man wollte in Korea eine „Smart-Camera“ entwickeln, also ein Hybrid aus den Welten der Smartphones und Kameras. Damit dieser Spagat gelingt, hat man bei Samsung geklotzt statt gekleckert. Auf der Kameraseite bietet die Galaxy Camera eine Linse mit einer Brennweite von 2,8, die über 21-fachen Zoom verfügt und deren Chip beeindruckende 16,3 Megapixel in die Waagschale wirft. Dazu kommt die Smartphone-Komponente, die nicht minder kraftvoll ausfällt: Die Galaxy Camera bietet mit einem 1,4 GHz starken Quad-Core Prozessor, 8GB internen Speicher, W-LAN und 3G-Unterstützung in etwa die Werte eines Oberklasse-Smartphones wie dem Samsung Galayy SIII oder dem Apple iPhone 5 und lässt den ambitionierten Fotografen das Ganze über einen riesigen 4,77 großen Touchscreen bedienen. Der eigentliche Clou der Galaxy Camera ist aber, dass sie Android 4.1 („Jelly Bean“) als Betriebssystem verwendet. Denn dadurch ist es möglich, die gerade geschossenen Fotos und Videos noch auf der Kamera zu editieren, zu bearbeiten und über alle beliebten Foto- und Social-Apps wie Facebook, Twitter oder Instagram direkt zu veröffentlichen. Ein lästiges Überspielen oder Synchronisieren entfällt dadurch komplett und macht die Verwaltung und Veröffentlichung der eigenen Aufnahmen zum Kinderspiel. Auch ein Backup der Fotos über Dropbox oder andere Cloud-Dienste ist problemlos möglich. Dazu kann die Galaxy Camera aber nicht nur Fotos schießen, sondern bietet obendrein noch Videoaufnahmen in bis zu 1080p und zusätzlich noch die Möglichkeit, Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 120 Bildern die Sekunde bei einer Auflösung von 720×480 Pixeln zu erstellen.

Man darf gespannt sein, wann die Galaxy Camera in Deutschland erscheinen wird. Zum Start im Vereinigten Königreich erscheint sie in schlichtem schwarz und weiß und hat einen Startpreis von 399 Pfund.

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